Afrodeutsche MandatsträgerInnen als Vorbilder

Afrodeutsche MandatsträgerInnen als Vorbilder

Gerechtere Gesellschaft: Errichtung einer Plattform von afrodeutschen Vorbildern in der Gesellschaft und Politik Deutschlands Errichtung einer Plattform (Workshop) Fr. 11., Sa., 12.Dezember 2015 Karl-Bröger-Haus Karl-Bröger-Str. 9 · Nürnberg

Ziele der Plattform Migrantenvorbilder in der Gesellschaft und Politik stärken und fördern: • damit sie junge Migranten motivieren und unterstützen, sich bürgerschaftlich und politisch für eine gerechtere Welt zu engagieren;

Einladung hier

Kandidaten für die Stadtratswahl 2014 in Nürnberg

Dass Nürnberg eine Stadt mit vielen Gesichtern ist, bestätigte der Infoabend der SPD und die damit verbundene Vorstellung der Kandidaten für die Stadtratswahl. Der Abend wurde Musik und leichten Snacks eingeleitet. Die Moderatorin Lily stellte die drei Kandidaten, Nasser Ahmed, Carl Veldman und Irene Ramorobi vor. Es folgten kurze Reden von Herr Stephen Fraser ( Afrodeutsche e.V. ), Herr Esmael Ahmedin ( Eritrian National Council for Democratic Change ), Pastor Daniel Ato Eduah ( The Church of Pentecost ), Herr Dr. Abdoulaye Diallo ( Nifa ), Herr Benjamin Chinaka ( Igbo na enyi social cultural Association Nürnberg e.V. ), Herr Joao Luqueba ( Angolanischer Kulturverein Nürnberg e.V. ), Herr Robert Katianda ( The African Network of Germany   "TANG" Bayern ) und Frau Gabrielle Heinrich ( Mitglied des Deutschen Bundestags). Herr Ahmed wurde für seine Arbeit in der SPD und auch für seine Arbeit als Vorsitzender von Jusos (Junge Soziale) gelobt. Die Flucht seiner Familie aus Eritrea nach Deutschland über Ägypten wurde von Herrn  Ahmedin anschaulich erzählt .Er hat auch betont, dass Herr Ahmeds Vater es geschafft hat, seine Chancen in Deutschland zu nutzen um ein besseres und ein bedeutungsvolles Leben für sich  und seine Familie zu schaffen. Herr Benjamin erwähnte, dass Herr Ahmen eine wahre Erfolgsgeschichte hinter sich hat. Er wird gerne als Vorbild aller afrikanischen Kinder beschrieben.  Michelle…. Verein der Kameruner betone in seiner Ansprache, dass in der Gesellschaft ein Mangel an Gerechtigkeit und Akzeptanz gegenüber Menschen mit afrikanischen Wurzeln herrscht. Der Vorsitzende des angolanischen Vereins sagte, dass wir noch viel zu tun haben, besonders wenn es darum geht Berufschancen für Migranten aus Afrika zu verbessern. 

Herr Katianda (Vorsitzender der Verein Afrodeutscher) hat deutlich betont, dass wir Gabriela Heinrich deshalb in ihrem Wahlkampf zum deutschen Bundestag unterstützt haben, weil sie seinerzeit auf uns Afrikaner zugegangen ist und uns in unseren Anliegen unterstützt hat. Dieses Mal möchten wir nun auch Herrn Ahmed bei seinem Weg ins Rathaus unterstützen, in der Hoffnung, dass auch er sich - sollte er in den Stadtrat gewählt werden - für unsere Belange einsetzt. Es geht für uns nämlich darum, Gesicht zu zeigen, so Herr Katianda. Deshalb rief er alle Anwesenden auf, den drei Kandidaten/Kandidatinnen - Frau Ramorobi, Herrn Ahmed, Herrn Veldman - ihre Stimme zu geben. Im Jahre 2008 hat der jetzige OB Dr. Ulrich Maly gefragt, mit wem er reden soll, wenn er mit Afrikanern reden möchte, und wo er sie finden kann. Heute antworten wir:  Mit wem reden? Zum Beispiel mit Herrn Ahmed. Und wo? Im afrikanischen Kulturzentrum.

Ein  afrikanisches Kulturzentrum ist laut seiner Meinung nicht nur ein Wunsch, sondern dringend notwendig.  Die Mehrheit der Afrikaner würde sich darüber freuen und es soll ein Haus mit offenen Türen sein, in dem mit offenen Karten gespielt wird. Er sagte dass wir all drei Kandidaten (Herr Ahmed, Frau Ramorobi und Herr Veldman im Stadtrat brauchen. Wir haben Menschen in Nürnberg, die hoch qualifiziert sind und diese Menschen sind wertvolle Mitglieder der Gesellschaft, so Herr Katianda. Afrikaner haben viele Jobs, Berufe und Funktionen. Er meint, dass die Idee unser Gesicht zu zeigen, nicht nur ein Konzept des Vereins ist, sondern gar eine Notwendigkeit im Rahmen der Integration. Gabriela Heinrich hielt eine sehr bedeutungsvolle Rede über die Kandidaten. Sie hat auch kurz die Reise nach Berlin am 18-20. Februar angesprochen Sie betonte, dass diese Reise nicht das Ende der Zusammenarbeit ist, sondern vielmehr ein weitere Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Sie meinte, dass wir immer noch Arbeit vor uns haben und wir uns deshalb nochmals treffen werden, um die  wichtigen Punkte zu bearbeiten und zu besprechen. Sie hat die drei wichtigen Themenschwerpunkte  Gesicht zeigen, Kompetenzen erweitern und Information weiter zu geben hervorgehoben. Sehr wichtig ist beim Verfolgen dieser Ziele auch ein Zuhause für alle Afrikaner in Nürnberg, dass eben durch ein afrikanisches Kultur Zentrum geschaffen werden könnte

3. Wir als Teil Europas haben eine Verantwortung gegenüber Afrika.  Im partnerschaftlichen Dialog  geht es darum bei den Bürgern der Stadt Interesse für afrikanische Themen zu wecken. Dies würde durch den Einzug der drei Kandidaten in den Stadtrat erleichtert werden. Erfahrungen von ehemaligen Stadträten spiegeln die Notwendigkeit von mehr Miteinander der Kulturen.

 Stadträte sind  die perfekten Ansprechpartner, wenn es darum geht mit der Stadt in Dialog zu treten und die Belange, Wünsche und Nöte  der in Nürnberg lebenden Afrikaner zum Thema in der Politik zu machen. Nur wer gehört wird, kann damit rechnen auch angemessen vertreten zu werden.  Wir haben mit der Teilnahme an der Wahl am 16.März die Möglichkeit mitzubestimmen, wer uns Afrikaner im Stadtrat vertreten wird; damit können wir ein besseres Nürnberg schaffen.

OB Ulrich Maly rief bei der Veranstaltung alle Leute auf wählen zu gehen. Integration liegt ihm persönlich sehr am Herzen. Wichtig dabei ist auch die Assimilation. Die Freiheit die eigene Kultur leben zu können und dafür auch den entsprechenden Raum eingeräumt zu bekommen ist ein wichtiger Aspekt. In Nürnberg findet täglich Diskriminierung im Alltag statt. Da gibt es u.a. Probleme bei der Wohnungssuche, bei der Suche nach Arbeit und auch am Arbeitsplatz. OB Ulrich Maly will die Menschen unterstützen und ihnen helfen ihre Fähigkeiten gezielt und angemessen in den Arbeitsmarkt  einzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bildung. So sollen neue  Betreuungsplätze für Kinder geschaffen werden und auch einen Investition von 700 Mio. Euro für Schulen ist angedacht. Bildung soll für alle zugänglich sein, unabhängig von Herkunft oder sozialem Stand. Kinder sind die Zukunft der Stadt und die Politik muss dafür sorgen, dass die Gesellschaft die Chance in der Vielfältigkeit der Menschen erkennt und für sich nutzt. Die Vielfalt unserer Stadt ist ein Wert, der nicht zu unterschätzen ist. Konflikte in einer multikulturellen Gesellschaft  können am besten im Dialog geklärt werden. Die Wahl demokratischer Parteien ist ein Ja zu diesem Dialog.

Vorstellung der Kandidaten

Nasser Ahmed

Ein  Nürnberger mit Eltern aus Eritrea , der sich als Franke fühlt. Sein Ziel ist es als erster Afrodeutscher in den Nürnberger Stadtrat einzuziehen. Besonders am Herzen liegen dem Politik- wissenschaftler die Themen Bildung, Menschenrechte, sowie Wohnungs-und Arbeitsmarkt. Auch die Schaffung eines afrikanischen Kulturzentrums ist eines seiner Ziele.

Irene Ramorobi

Ihre Wurzeln liegen in Südafrika. Ihr Großvater kämpfte in Lesotho bereits für Demokratie. Ihr Augenmerk liegt auf dem großen Ganzen. Miteinander können wir es schaffen Ziele durchzusetzen.

Carl Veldman:

Ein weißer Afrikaner, der stolz ist, Teil des Farbspektrums Afrika zu sein. In Südafrika gilt er als Deutscher, hier in Nürnberg als Südafrikaner. Für ihn ist dies Nebensache; Menschen sind Menschen überall auf der Welt. Besorgt ist er, wenn es um das Thema Entwicklungspolitik geht. Ein respektvoller Umgang miteinander und eine Partnerstadt mit Afrika gehören zu seinen Wünschen und Zielen.

Am Ende des Abends fand eine Panel-Diskussion über verschiedene Themen statt. Einige Fragen kamen vom Publikum. Die Themen waren unter anderem die Vertretung der Afrikaner in der Politik, Menschenrechte und der zukünftige Kontakt der Kandidaten mit den Vereinen. Herr Ahmed betonte, dass unser Platz da ist, wo wir ihn uns aussuchen. Irene Ramorobi sagte, dass Nürnberg eine Migranten-Stadt ist und dass sie mehr tun will, damit die Leute sich wohl fühlen.

 

Stephen Fraser

Reise nach Berlin mit Gabriela Heinrich 2014

Die Reise der afrikanischen Community aus dem Wahlkreis Nürnberg der Frau Abgeordneten Gabriela Heinrich SPD

war die erste dieser Art in ganz Deutschland; wir fanden sie sehr gelungen. Durch diese politische Informationsfahrt

nach Berlin haben wir die Möglichkeit gehabt Berlin als historische und Bundeshauptstadt im Großen und Kleinen zu

entdecken. Es ist verwunderlich, dass in Berlin nur 11% der 3,5Millionen Einwohner gebürtige Berliner sind. Hier mehr lesen

{pdf}http://www.afro-deutsche.de/images/Doku/Berlin Bericht.pdf{/pdf}

Gabriela Heinrich(SPD) bei den AfroDeutsche

Liebe Afrikaner,
 
bis jetzt hat noch kein Nürnberger Kommunalpolitiker die afrikanische community so ernst genommen, dass er mit uns als Wählern gesprochen hätte. Außerdem ist es Frau Heinrich ein Anliegen, uns Afrikanern ihr Parteiprogramm (SPD) zu erklären und ihre Gründe zu nennen, weshalb sie sich in das Bundesparlament wählen lassen will.
Im Übrigen ist sie unter den den Mitgliedern der Integrationskommission der Stadt Nürnberg diejenige, die sich am meisten für die Sache der Afrikaner einsetzt. Wir haben mit mehreren Kommunalpolitikern der verschiedenen Parteien gesprochen, doch nur Gabriela Heinrich ist auf UNS zugegangen, um das Gespräch zu suchen. Das zeigt in gewissem Maße den Respekt und die Wertschätzung, die sie uns entgegenbringt. 
Deshalb bitten wir Sie herzlich, zu der Veranstaltung am 31. August, zu der sie uns eingeladen hat, zu erscheinen, um zu hören, was sie zu sagen hat. DIE EINLADUNG FINDEN SIE IM ANHANG. Bitte weiterleiten.  
Live-Musik und Getränke kostenlos!
 
Sie sind herzlich eingeladen!
Robert Katianda
 
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Dear fellow Africans,
 
until now, no politician of the city of Nuremberg has taken the African community seriously to such an extent as to speak to us as voters. Besides, she finds it specially important to explain us the program of her political party (SPD) and why she wants to be elected into the parliament of the Federal Republic of Germany. 
In her function as a member of the municipal council of integration it's specially her who defends  the African cause. We spoke with some politicians of the different parties of the city, but it's only Gabriela Heinrich who came towards us to communicate. This makes clear  the respect and the esteem she shows for us.
That's why we want to encourage you to join the meeting of 31st of august which we are invited to come. IN THE ANNEX YOU WILL FIND HER INVITATION. Bitte diese Mail weiterleiten.
Drinks and kive music free.
 
A warm welcome!
Robert Katianda
                                                                           
                                                                          *******************************************************************
   
Chers compatriotes,
 
jusqu'ici, aucun politicien nurembergeois  a pris la communauté africaine au sérieux à tel point de nous parler en tant qu'électeur. En plus, c'est elle qui tient à expliquer aux Africains l'importance du projet de son parti (SPD) et pourquoi elle veut se faire élire au parlement de la RFA.
Ceci étant, au sein de la commission d'intégration de la ville, elle est vraiment la principale conseillère municipale qui défend la cause africaine. Nous avons parlé avec plusieurs politiciens commmunaux de partis différents, mais c'est seule Gabriela Heinrich qui  vient vers nous pour nous parler. Ca montre un peu son sens de respect envers nous et la considération qu'elle nous . C'est pourquoi nous vous prions de venir carrément l'écouter pendant cette rencontre du 31 août à laquelle elle nous invite. EN ANNEXE VOUS TROUVEREZ SON INVITATION. Bitte diese Mail weiterleiten.
La boisson et un orchestre seront offerts.
 
Vous êtes cordialement invités!

Antidiskriminierungsarbeit

Liebe Freunde und Freundinnen,

 

Antidiskriminierungsarbeit  braucht Nachhaltigkeit.

Vergangenes Jahr haben wir uns mit Grundbegriffen und grundsätzlichen Fakten zum Thema Rassismus/ Diskriminierung befasst.

Im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN des Familienministeriums finden mit Unterstützung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg auch in diesem Jahr wieder drei Fortbildungen statt.

Dieses Jahr geht es um die praktische Arbeit: Was tun, wenn ich (oder jemand anderes, der mich um Hilfe bittet) diskriminiert wird? Wen soll ich ansprechen, was genau ist zu tun, wie soll ich mich verhalten, welche Hilfe bietet das Gesetz - kurz gesagt: WIE KANN ICH MICH WEHREN? 

Zwei der drei Fortbildungen, die AfroDeutsche e.V. organisiert, werden  am 20. Juli  sowie am 7. September dieses Jahres von 14 bis 18 Uhr abgehalten. Wieder sollen Multiplikator(inn)en ausgebildet  werden, die Betroffenen wirksam Hilfe leisten können.

Darüber hinaus wollen wir uns am 30. September in der AWOthek in der Karl-Bröger-Str. 9

mit der Trägerin des diesjährigen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg, einer Uganderin, treffen, um Näheres über ihre praktische Arbeit zu erfahren, die für uns möglicherweise inspirierend und hilfreich ist.

Bitte kommen Sie und laden Sie auch andere Interessierte ein; die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 20 begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen.

WANN UND WO?: 20. Juli, AWOthek, Karl-Bröger-Str. 9, 90459 Nürnberg, 14 bis 18 Uhr

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bzw. ein Kennenlernen bei dieser wichtigen und schönen Arbeit.

 

Barbara Steiniger und Robert Katianda, AfroDeutsche e.V.

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